Gibt es Ausnahmen?

Es gibt einige wenige Problemstellungen, bei denen wir dazu raten, die persönliche Situation erst durch therapeutische Maßnahmen zu stabilisieren. Anschließend kann immer noch das persönliche Glück gezielt gesteigert und trainiert werden, vielleicht sogar begleitend. Doch in einigen seltenen Fällen ist es besser, erst wichtige Probleme aus dem Weg zu räumen, die einen sehr am Glücklichsein hindern.

Problemstellungen, bei denen es nicht ausreichen wird, sein Glück aktiv zu trainieren, sind beispielsweise diagnostizierte Depressionen (auch manische), Störungen in der Persönlichkeitsstruktur wie Borderline oder Psychosen, Angstzustände oder Phobien, starke Traumata oder körperliche Krankheiten, bei denen bestimmte Glücks- Hormone nicht ausreichend hergestellt werden können.

Für solche Probleme gibt es effektive Maßnahmen und therapeutische Werkzeuge, die anders funktionieren als ein gezieltes Training in Sachen Glück.

Wir halten es in solchen Fällen für sinnvoll, sich einen guten Therapeuten zu suchen, und dann später, wenn das Problem stabilisiert wurde, aktiv das Glück zu steigern.

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