Glück im Körper

Unser Gehirn befindet sich immer im Training! Positive und negative Gefühle werden dabei in verschiedenen Systemen erzeugt. Positive Gefühle sind eher in der linken Gehirnhälfte angesiedelt, negative eher in der rechten.

Wenn wir Glücksgefühle empfinden, werden die entsprechenden Gehirnareale aktiv und fangen an zu wachsen. Bei starker Nutzung können die Glückszentren nachweisbar sogar innerhalb weniger Stunden deutlich wachsen! Nichtgenutzte Areale, in diesem Fall die der negativen Emotionen, fangen gleichzeitig langsam an zu schrumpfen. Praktischerweise haben aktive positive Gehirnzentren zusätzlich noch eine hemmende Wirkung auf negative Gefühle. Unser Gehirn unterliegt also einem ständigen Veränderungs- Prozess, um sich auf die aktuellen Anforderungen einzustellen.

Körperlich spürbar werden für uns Glücksgefühle vor allem durch die Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern. Die wichtigsten, die bisher nachgewiesen wurden, sind Dopamin bei allen Gefühlen von Begierde, Vorfreude, Lust oder hoher Konzentration (Flow- Erlebnisse), Endorphine bei allen Arten von Freude und Genuss (z.B. Schokolade), Oxytocin bei Gefühlen wie Liebe, Freundschaft, Sex und der Entstehung emotionaler Bindungen, und neben den Endorphinen auch Serotonin bei körperlicher Bewegung.

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