Inneres Glück

Manche Menschen sagen, Glück kommt von innen. Tatsächlich hat unser empfundenes Glück mit inneren Prozessen zu tun, vor allem mit der Ausrichtung unserer Wahrnehmung und der Beurteilung dessen, was wir wahrnehmen. Aber selbst, wenn wir unsere Wahrnehmung nach innen richten und dabei Glück erfahren, nutzen wir dieselben Entstehungsprozesse von Gefühlen wie beim Erleben äußerer Umstände:

Religiöse Menschen betrachten z.B. in der Meditation ihr Inneres, fokussieren also die Wahrnehmung nach innen. Und das, was sie sehen, beurteilen sie als göttlich, als Ausdruck der reinen Seele, als Teil der Natur, etc. Da sie dies als schön empfinden, bekommen sie auch entsprechende Gefühle von Einssein mit sich selbst oder der Natur, empfinden sich als Teil des Göttlichen.

Wie auch bei der Aussenwahrnehmung bestimmt das, was sie sehen, ihre Gefühle. Genauso kann man natürlich die ganze Welt als göttlich beurteilen und dann so empfinden. Für viele Menschen ist das eine sehr erfüllende Form des Glücks.

Studien zeigen deshalb, dass religiöse Menschen im Schnitt ein wenig glücklicher sind als nichtreligiöse, vor allem, da sie mit Schicksalsschlägen besser umgehen können.

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