Macht Geld glücklich?

Einige der 50 reichsten Amerikaner mit je über 100 Millionen Dollar Vermögen wurden nach ihrem Glück befragt, und dann mit amerikanischen Durchschnittsverdienern verglichen. Tatsächlich brachte das große Vermögen nur ein ganz unwesentlich höheres Glücksniveau ein. Auch im Vergleich der Industrienationen lag das Glücksniveau der reicheren Staaten nicht höher als das der weniger reichen, da sie alle die materiellen Grundbedürfnisse der Einwohner schon abgedeckt hatten.

Mehr Geld macht also nicht noch glücklicher.

Eine andere Studie verglich sogar überraschende Lottomillionäre mit Unfallopfern, die danach an den Rollstuhl gebunden waren. Ein wirklich extremer Vergleich in Sachen Glück! Natürlich war das Glücksniveau der Lottogewinner anfangs höher, doch spätestens nach sechs Monaten war ihr persönliches Glücksempfinden wieder auf dem Stand vor ihrem Gewinn. Die Rollstuhlfahrer hingegen gewannen nach anfänglichen Schwierigkeiten ihren Lebensmut zurück und erschlossen sich neue Quellen des Glücks. Sie waren wieder etwa so glücklich wie Gesunde.

Wir können uns also praktisch an alle äußeren Umstände gewöhnen. Aber das muss so nicht sein. Wir können auch unsere Lebensumstände aktiv nutzen, um glücklich zu sein.

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