Was macht uns glücklich?

Reiche Menschen haben nicht mehr glückliche Gefühle als ärmere, Paare nicht mehr als Singles, Gesunde nicht mehr als chronisch Kranke.

Wenn man allen diesen Gruppen eine Uhr umhängt, und alle 5 Minuten in eine Tabelle ihr momentanes Glücksempfinden bewerten lässt, zeigen sie keine nennenswerten Unterschiede.

Paare vergessen genauso oft ihre Beziehungssorgen wie Singles ihren unerfüllten Partnerwunsch, Reiche ihre Termindruck genauso oft wie Ärmere ihre Geldsorgen, und Kranke ihre Schmerzen genauso oft wie Gesunde ihre alltäglichen Sorgen. Alle diese Gruppen empfinden etwa gleich oft glückliche Gefühle.

Größere Unterschiede gibt es da nur bei einzelnen Vertretern jeder Gruppe.

Alle diese Studien zeigen sehr deutlich, was die meisten von uns schon wissen: Das Glück liegt nicht in den äußeren Umständen. Doch wo liegt es dann?

Tatsächlich macht den großen Unterschied die Wahrnehmung der eigenen Lebensumstände. Menschen, die gezielt auf die kleinen und großen Glücksmomente im Leben achten und diese genießen, sind insgesamt wesentlich glücklicher.

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