Wie entstehen Glücksgefühle?

Wir alle verfügen von Natur aus über ein angeborenes Belohnungs- und Vermeidungssystem. Jedes Kind kommt auf die Welt mit dem Bedürfnis nach Nahrung, Nähe und Sicherheit. Geben wir ihm Wärme, zu essen und zu trinken, bekommt es schöne Gefühle, und wenn es hungrig ist, schlechte Gefühle.

Kleine Babys müssen z.B. nicht erst lernen, eine liebevolle Umarmung zu genießen und als Geborgenheit zu empfinden, oder Verlassen werden vermeiden zu wollen.

So hat die Natur dafür gesorgt, dass wir durch gute und schlechte Gefühle unser Überleben sichern.

Später bauen alle anderen guten Gefühle durch Lernprozesse wie z.B. Erziehung auf diesen angeborenen Belohnungssystemen auf.

Wenn wir etwa eine gute Note in der Schule erzielt haben, wurden wir dafür meist in Form von Anerkennung belohnt. Dieses Belohnungsgefühl machen wir uns heute noch nach guten Leistungen.

Beim Glücklich sein kommt es also genau auf diese emotionalen Belohnungssysteme an! Denn man kann lernen, diese gezielt mehr zu nutzen und zu verstärken.

 

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